Ausnehmen
Die Eier werden regelmäßig aus den Nestern genommen und vorsichtig gesammelt.

Vom Entstehen des Eis bis zur fertigen Packung – verständlich erklärt, mit Bildern und Schritt für Schritt nachvollziehbar.
Die Bildung eines Eis dauert ungefähr einen Tag. Dotter, Eiklar, Schalenhäute und Schale entstehen nacheinander im Legedarm.
Im Eierstock reifen Dotterkugeln heran. Wird ein Dotter freigesetzt, beginnt sein Weg durch den Legedarm.
Im nächsten Abschnitt werden Eiklar und die typischen Hagelschnüre gebildet. Sie halten den Dotter später in der Mitte.
Zwei dünne Häute umschließen den Inhalt. Am stumpfen Ende bildet sich nach dem Legen zwischen ihnen die Luftkammer.
Im Schalendrüsenabschnitt lagert die Henne überwiegend Calcium ein. Zum Schluss kommen Farbe und Schutzschicht hinzu.
Nach rund 24 Stunden ist das Ei fertig. Form, Größe und Farbe können sich von Henne zu Henne unterscheiden.
Die Eier werden regelmäßig aus den Nestern genommen und vorsichtig gesammelt.

Wir prüfen Schale, Sauberkeit und äußere Auffälligkeiten. Nicht geeignete Eier werden aussortiert.

Die Eier werden gewogen und den Größen S, M, L oder XL zugeordnet.

Der Erzeugercode macht die Herkunft auf dem einzelnen Ei nachvollziehbar – zum Beispiel 1-DE-0112301.

Danach kommen die Eier in passende Kartons und werden mit den notwendigen Angaben gekennzeichnet.

Die fertigen Packungen gehen auf kurzen Wegen zu unseren regionalen Verkaufsstellen.

Im Video sieht man, wie die Eier über die Maschine geführt, nach Gewicht eingeordnet und für die Packung vorbereitet werden.
Ei-FAQ
Viele sichtbare Merkmale sind natürliche Abweichungen. Riecht oder wirkt ein Ei ungewöhnlich, sollte es nicht verwendet werden.
Zwei Dotter gelangen kurz nacheinander in den Legedarm und werden gemeinsam von Eiklar und Schale umschlossen. Das kommt besonders bei jungen Hennen vor.
Kleine rote oder braune Punkte können durch ein geplatztes Äderchen oder winzige Gewebeteile entstehen. Sie sind kein Hinweis auf einen Embryo.
Die Hagelschnüre halten den Dotter in Position. Sie gehören ganz normal zum Ei und sind bei frischen Eiern oft besonders deutlich.
Unregelmäßigkeiten können während der Schalenbildung entstehen – etwa durch Alter, Stress oder kurzfristige Schwankungen im Calciumhaushalt.
Die Dotterfarbe hängt hauptsächlich von natürlichen Farbstoffen im Futter ab. Sie sagt allein nichts über Frische oder Qualität aus.
Mit zunehmender Lagerdauer wird das Eiklar flüssiger. Auch bei älteren Hennen kann es von Natur aus weniger fest sein.

Die Schalenfarbe wird von der Rasse und ihren Erbanlagen bestimmt. Sie sagt allein nichts über Geschmack oder Nährwert aus.

Der Code zeigt Haltungsform, Herkunftsland und den registrierten Betrieb. Ein Beispiel von Hof Rönck lautet 1-DE-0112301.

Am besten kühl, trocken und ohne starke Temperaturschwankungen lagern. Eier möglichst in der Packung aufbewahren, damit sie keine Fremdgerüche annehmen.

Mit der Lagerzeit vergrößert sich die Luftkammer. Das ist ein normales Zeichen dafür, dass das Ei nicht mehr ganz frisch ist.

Frische Eier besitzen außen eine natürliche Schutzschicht, die Kutikula. Starkes Waschen kann diese Schutzschicht beeinträchtigen.

Beim Aufschlagen sieht man viel: frische Eier haben eher festes Eiklar und einen schön gewölbten Dotter. Ein fauliger Geruch ist immer ein Warnzeichen.
Wenn du nach dem FAQ noch mehr über Aufbau, Schalenfarbe, Frische, Stempel, Lagerung und Größen wissen willst, findest du alles auf einer zusätzlichen Wissensseite.
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